Burgstall Buschel bei Engetried
oder auch Neue Burg Engetried genannt
Der Burgstall befindet sich unmittelbar beim Weiler Unterburg. Er hat einen tropfenförmigen Grundriss mit einer völlig ebenen Oberfläche mit den Maßen 90x45m. An der Nordseite wir die Anlage von einem ca. 9 -26m breiten bogenförmig geführten Halsgraben befestigt, der sich im Bereich seiner Enden tobelförmig vertieft.
Der erste bekannte Ritter der Burg ist Hiltebold von Krumbach. Er ist bis 1163 Inhaber von Engetried und verschenkt in diesem Jahr das halbe Dorf samt der Kirche an das Kloster Ottenbeuren. 1289 wird ein Heinrich von Rettenbach und im Jahre 1367 die Herren von Hohenthann mit dem Burgstall in Zusammenhang gebracht. 1461 wird der Burgstall erwähnt. Ein Gedenkstein ist seit 1947 vorhanden. Quellen: Karl Schnieringer, Burgställe im Landreis Memmingen, B.Blum, Katalog der Befestigungsanlagen im Allgäu
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Blick über den Burgstall nach Süden

Im Vordergrund der Gedenkstein

links geht der Halsgraben in den Tobel über


Gedenkstein von 1947


Die westliche Seite des Halsgrabens