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 Kronburg-Greuth, Buschelberg im Greuth

 Der Buschelberg im Greuth, Gem.Illerbeuren ist wahrscheinlich die Stelle eines Wachtturmes. Es ist ein künstlich zugerichteter, quadratischer Hügel, der auf jeder Seite ca. 50´mißt und erst seit einigen Jahren um 6´abgetragen wurde, damit er nicht höher liege als das angrenzende Bauernhaus Nr.5. Bei dem Abführen soll man weder Mauerwerk noch etwas anderes gefunden haben. Auf der nordwestlichen Seite befindet sich ein Graben und über demselben ein gerundeter Wall, etwa 10´tiefer liegend als das Viereck. Haus und Hofraum sind östl. und westl. von steilen Abhängen begrenzt. Südseite durch einen Graben von der Anhöhe getrennt. Das Pfründhaus befindet sich innerhalb des Hofraumes auf einem besonderen Hügelchen; in der Holzlgege des Häuschens befindet sich eine Art Keller, viereckig, etwa 5´tief und kaum 150 Quadratfuß haltend mit 1,5´dicken Mauern, ganz aus Kieselsteinen mit gutem Gußmörtel gefertigt (Aus der Chronik von Illerbeuren). Als im 16. Jahrh. das Schloß Kronburg einstürzte, wohnte hier die Herschaft auf dem Buschelberg im Greuth.

Inschrift: Nr.5 Buschelberg im Greuth, beim Simonsbauer, erwähnt 1180 und als Burgstall 1436, bis 1805 kornburgisches Afterlehen der gefürsteten Grafschaft Kempten.

(Quelle: Karl Schnieringer, Burgställe im Landkreis Memmingen, 1949)


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Die Burgstelle ist das Haus mit dem gelben Anstrich

Ansicht von Westen

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