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Lautrach, Burg Lautrach

Die alte Burg Lautrach befand sich an der Stelle wo sich heute die Regens-Wagner-Stiftung befindet.


Burgställe, Schlösser im Unterallgäu auf einer größeren Karte anzeigen

S=Schänzle   B=Burgstall

Lageskizze von Karl Schnieringer, er schreibt hierzu:

Burgstall Lautrach zwischen Iller und Ach auf dem Schänzle. Auf der Nord- u. Westseite lagen die Schanzen mit Wällen und steilen Abhängen. Der Hügel durch einen breiten und tiefen Graben getrennt. Jetzt ist an dieser Stelle das Knabeninstitut. An der Südseite ein ausgemauerter 30 Fuß tiefer Grabe, über den eine Fallbrücke führte. Von der Ach bis zur Iller zog sich ferner ein halbrunder Wall, der am westlichen Ende der Ach zu einem Befestigungswerk (Claus) führte. Ebenso scheinen gegen Osten links u. rechts über dem Mühlbachtale Schanzen und Türme gewesen zu sein. Der große Wall Ach-Iller ist noch gut zu sehen. Ein Teil des Dorfes Lautrach steht innerhalb, ein Teil außerhalb der Anlagen ( aus der Chronik Illerb.) Zur alten Burg Lautrach gehörte die sogenannte Frendelmühle Haus 57, urkundlich 1318 und 1417 erwähnt. Bauhof war Nr.6 in Lautrach. Ortsadel: 1164 Heinrich von Latrach und seine Söhne: Heinrich und Hermann. 1239 Diepold und Heinrich v. Lautrach, Gebrüder, 1277 Diepold v.Lautrach (kempt.Dienstmann) Fortsetzung siehe Schloss Lautrach.Anno 1840 hatte Deybach auf der alten Burgstelle das kleine Häuschen erweitert und ein Knabeninstitut eröffnet, 1845 erweitert zum Mittelbau, 1851 Hinterbau und Gartenanlagen - Theatersaal auf der Schanze, Nordseite seit 1862, 1870 Badeanstalt - jetzt Schloss Deybach (in der alten Burgstelle). Nach dem Brand1748 wurde das Schloß nicht mehr auf die alte Burgstelle, sondern auf die Schloßfelder gesetzt.

 Weitere Informationen zur Geschichte

 

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