Turmhügel bei Niederrieden
Der Burgstall befindet sich ca.1250m SÖ von der Kirche in Niederrieden entfernt, auf sanft in W-Richtung abfallendem Gelände. Bei der Anlage handelt es sich um einen etwa 4m hohen Turmhügel mit einer ebenen Oberfläche von ca. 10 auf 10m bei quadratischem Grundriss. Die N-Ecke musste einem Forstweg weichen und wurde durch eine Alt-Kiesgrube abgegraben. Befestigt wird der Turmhügel durch einen ca. 10m breiten Ringgraben an der S-, W- und O-Seite. Im SW-Bereich liegt diesem Graben ein deutlicher ca. 0,5m hoher Außenwall vor. Der Graben ist mit Außnahme seiner O-Seite, wo ihn ein Ablussgerinne der S gelegenen Hochfläche durchfließt, in seiner Profilierung ziemlich verschliffen. Das komplette S-Vorgelände des Turmhügels ist geprägt von Feuchtstellen und weiteren sich teilweise vereinigenden Abflussgerinnen. Funde vom Platz liegen nicht vor. Geschichtlich sind von dem einst wohl an das Kloster Ottobeuren lehenbaren Burgstall keine weiteren Nachrichten vorhanden.
Text und Grundriss mit freundl.Genehmigung v. B.Blum aus Katalog der Befestigungsanlagen des Allgäus,2008
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Ansicht von Süd-Osten
Südseite mit ca.0,5m hohem Außenwall
Blick vom Turmhügel nach Osten
Blick vom Turmhügel nach Westen
Blick auf die Nordost-Ecke mit Forstweg und angegrabenem Burghügel (vgl.Grundriss u.Beschreibung)
Ansicht von Westen
Gesamtansicht von Südosten