Viereckschanze bzw. Burgstall auf dem Lerchenberg
Gemeinde Westerheim-Günz
Sehr eindrucksvolle Anlage mit ca.18m breiten und bis zu 5m tiefen Gräben und einer Ausdehnung von ca. 47x42m auf rautenförmiger Grundfläche. Die sehr steil abfallende Westseite ist befestigungslos. Auf der ebenen Burgstalloberfläche (mit Ausnahme eine Ausbruchsgrube) wurden größere Mengen Scherben von Mönch- und Nonnendachplatten gefunden, die auf einst vorhandene Gebäude hindeuten. Schnieringer sieht in der Anlage eine keltische Viereckschanze, andere wiederum einen mittelalterlichen Burgstall. Von der Grundfläche her hätte hier auch das Lustschloss auf dem Limperg Platz gehabt. Laut alten Karten und Beschreibungen stand dieses jedoch weiter südlich. Siehe Burgstall Limberg
Burgställe, Schlösser im Unterallgäu auf einer größeren Karte anzeigen
Koordinaten: 48.039371,10.305137

Dieser Weg führt von Günz aus nach Osten auf den Lerchenberg. Rechts oben der Burgstall.

Das nordöstliche Grabeneck

Der östliche Graben Richtung Süden

Grundriss mit freundlicher Genehmigung von B.Blum aus Katalog der Befestigungsanlagen im Allgäu

Der nördliche Graben Richtung Westen, mit ausgeprägtem Aussenwall

Der nördliche Graben Richtung Westen mit Aussenwall

Das Burgplateau Blickrichtung Süden

Blick vom Burgplateau in den nördlichen Graben

Ausbruchsgrube in der nordöstlichen Ecke

Der südliche Graben Blickrichtung Osten

Das westliche Ende des südlichen Graben, der hier in den Steilhang übergeht

Blick von der Südwestecke des Burgplateaus Richtung Norden

Der südliche Graben Blickrichtung Osten

Der winkelförmige ca.2m breite Graben an der südwestlichen Außenecke der Befestigung. Er umschließt einen 6x11m breiten Vorplatz. Ob er zur Burganlage gehörte oder neuzeitlich ist, ist nicht geklährt.

Der östliche Graben Blickrichtung Norden