Burgstall auf dem Eichberg bei Winterrieden
Der Burgstall liegt etwa 1100m südwestlich von Winterrieden auf dem bewaldeten Eichberg, unweit östlich der Bundesstraße 300. Es muss sich um eine ehemals stattliche Anlage gehandelt haben, wohl früh- bis hochmittelalterlich, in eindrucksvoller Lage auf einem nach Südwesten gerichteten Bergsporn. Im Norden ein größeres, etwa viereckiges Plateau, von Graben umgeben (Zugang durch Aufschüttung im Graben und Lücke im Wall in der Mitte der Nordostseite), im Westen Terrasse, im Norden und Osten Innenwall, im Südosten niedrige Erhebung. Jenseits eines tiefen Grabens schließt sich an der Bergnase ein im Südenwesten abgerundetes Plateau mit zwei Gräben und Terrasse an den Steilhängen an,in seinem Nordteil tiefe Grube; zahlreiche Bruchstücke von grobem Mörtel und Hohlziegeln weisen auf einen massiven Bau hin. (Quelle:Heinrich Habel, Landkreis Illertissen 1967)
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Die beiden Plateaus als Höhenlinien auf Bayernatlas
Das nördöstliche Plateau Ostseite
Zugang durch Aufschüttung im Graben und Lücke im Wall beim nördöstlichen Plateau
Wall auf der Südseite des nördöstlichen Plateaus
Blick zum südwestlichen Plateau, im Vordergrund eine Terrasse auf niedriegerem Niveau, dahinter ein tiefer Graben
Blick in den Graben nach Süden
Die Nordwestliche Flanke des südwestlichen Plateaus
große Ausbruchsgrube auf dem südwestlichen Plateau
kleine Ausbruchsgrube auf dem südwestlichen Plateau
Blick über das westliche Ende des südwestlichen Plateaus, links eine kleine Ausbruchsgrube mit Nagelfluh-Steinen
Gestein aus Nagelfluh in der kleinen Ausbruchsgrube (Rest von der Burg oder nur natürlichen Ursprungs?)
Blick über die Westflanke hinab, deutlich sichtbar ist der Randwall am Graben
Graben mit Randwall auf der Südseite
Der große Graben von Süden nach Norden
Der große Graben mit der Terrasse auf halber Höhe
Wall am südlichen Ende des nördöstlichen Plateaus