Burgstall Wolfertschwenden
Von der Wolfertschwender Burgmühle führt ein Weg durch die sogenannte Steinbreche gegen Pfaudlins zum Schloßberg oder der Günthershalde. Der Weg war früher zum Teil mit Ziegeln gepflastert und ist deutlich als Burgweg zu erkennen. Auf der Höhe biegt er rechts ein und verläuft Richtung Westen zum Hügelvorsprung. Am Eingang zur Burgstelle ein 6m breiter Graben mit 25m Länge; seine Enden münden in den Steilhang. Sicherungsgraben gegen Osten, darin ein Brunnen. Hinter dem Graben ein Wall. Der Burgraum mißt 7x25m. Das ehemalige Schloßgebäude stand innerhalb der Wälle auf einer Fläche von 432 qm. Etliche aufgegundene Scherben zeugen für das 11. oder 12. Jahrhundert. In dieser Burg saßen die Edlen von Wolfertschwenden aus dem Geschlechte der Welfen. Urkundlich bekannt ist anno 973 der Edle Giselfried v. Wolfertschwenden., 1099 Hawin, 1128 Juta v. W. -später Sitz ottenbeurer Dienstmannen: 1170 Marquard-Hildebrand-Bertold-Erinbert. Im Dorfe Welfenhof (Wolfenbauer) und die Mühle. Letztere schon 1213 urkundlich erwähnt. (Aus Karl Schnieringer, Burgställe im Landkreis Memmingen, 1949)
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Auch ein Gedenkstein bleibt vom Vandalismus nicht verschont - er soll aber schon bald wieder aufgerichtet werden.

Blick zum Burgeingang mit dem Burggraben


Blick von Nordosten über den Burggraben zum Burggelände

Auf drei Seiten fällt der Burgberg steil ab - ein guter Platz für eine Burg

Der Burgweg - hinter den Bäumen in der Bildmitte befindet sich das Burgareal

Die ehemalige Burgmühle in Wolfertschwenden mit Gedenkstein und Mühlrad

Nr.11 - erwähnt anno 1213 und 1414, einst Burgmühle der Herren von Wolfertschwenden umgebaut - 1954